Wohntrends

Mal ganz offen: Generation Küche 2.0

Frauen hinter dem Herd gehören mittlerweile einer schwindenden Minderheit an. Wozu auch? Es gibt mittlerweile schließlich Kochinseln, die nicht nur von hinten, sondern von allen Seiten genutzt werden können. Scherz beiseite: Das Konzept einer offenen und von allen Seiten zugänglichen Küche hat bereits seit Langem seinen Siegeszug in die deutschen Wohnungen angetreten. Die offene Küche ist mittlerweile der Inbegriff für modernes Wohnen. So werden Koch-Oasen mehr und mehr zu einem wandlosen Allround-Bereich, in dem gekocht wird aber auch Gäste empfangen werden und der gleichzeitig täglicher Treffpunkt für die Familie ist. Wie Sie offene Küchen noch einladender gestalten, erfahren Sie hier:

Tipps für eine offene Küche:

1. Dunstabzugshaube – hier nicht sparen

Bei offenen Küchen sind hochwertige Dunstabzugshauben Pflicht.

Hochwertige Dunstabzugshauben sind Pflicht.

Gerüche, Wasserdampf und Fette werden mit leistungsstarken Dunstabzugshauben schnell nach außen abtransportiert. Dabei muss die Leistung des Gerätes auf den gesamten Raum berechnet werden. Denn Modelle gibt es sehr viele. Es sollte bei offenen Küchen drauf geachtet werden, dass die Geräte leise arbeiten und am besten mit Aktivkohlefilter im Umluftbetrieb reinigen.

2. Geräuscharme Küchengeräte für entspanntes Wohnen

Achten Sie beim Kauf von Küchengeräten darauf, dass diese möglichst leise arbeiten. Schließlich produzieren Geschirrspüler, Waschmaschine und Co. auch einiges an Lärm. Bei einer offenen Küche lässt sich nicht mal eben die Tür schließen, um die Geräusche zu dämpfen.

3. Kochinseln: Rundum gelungenes Kochen

Bei genügend Platz: Entscheiden Sie sich für freistehende Kochinseln. Sie sind nicht nur ideal für geselligen Küchenspaß, sondern bieten auch jede Menge Platz zum Verstauen. Hier können bequem mehrere Personen gleichzeitig den Kochlöffel schwingen. Das Besondere: Es kann von zwei Seiten gleichzeitig gekocht werden – wenn die Anschlüsse für Strom und Starkstrom mitbedacht wurden. Wer das nicht möchte, kann freistehende Blöcke alternativ als Arbeitsfläche mit erweiterten Stauraum nutzen. Falls nicht genügend Platz ist, bieten sich auch Lösungen in Form einer Halbinsel an. Der Küchenblock grenzt dann an einer Stelle an die Wand oder die Arbeitsfläche an.

Ein Küchenblock bietet zusätzliche Stell- und Arbeitsfläche

Ein Küchenblock bietet zusätzliche Stell- und Arbeitsfläche

4. Stil auf Wohnraum abstimmen

Um Übergänge zu gestalten und die Küche angenehm in die übrige Wohnung zu integrieren, müssen Farbtöne und Materialien auf den Wohnraum abgestimmt sein. Auf diese Weise erscheint der Küchenbereich nicht wie ein Fremdkörper.

5. Genügend Stauraum

Achten Sie darauf, genügend Platz einzuplanen. So lässt sich auf den Arbeitsflächen das Chaos in Schach halten. In einer offenen Küche können Sie bei zu viel Unordnung nicht einfach die Tür schließen. Wer möchte, kann sich auch für einen Tresen entscheiden. Er bietet einen wunderbaren Sichtschutz, hinter dem der Herd oder schmutziges Geschirr elegant verschwinden können. Ihre Wohnküche erscheint so jederzeit geordnet und aufgeräumt und eine unruhige oder chaotische Atmosphäre wird vermieden.

 

Ein Tresen ist ein idealer Sichtschutz bei gelegentlichem Küchenchaos.

Ein Tresen ist ein idealer Sichtschutz bei gelegentlichem Küchenchaos.

Vorheriger Beitrag

Porzellan adelt jeden Tisch.

Nächster Beitrag

Vintage Reloaded: Patina mit Stil